Zum Inhalt springen

Weihnachtsfeier 2009

Die Deutsch-Armenische Initiative führte am 12. November 2009 für die Kinder der Freunde des Vereins ihre schon traditionelle Weihnachtsfeier durch. 
Als Gäste unseres Vereins kamen auch der Vertreter der armenisch-apostolischen Kirche in Berlin Hochwürden Pfarrer Yeghische von der Armenischen Kirchen- und Kulturgemeinde zu Berlin und Frau Apelian vom Vorstand der Armenischen Gemeinde 1923. Zudem konnten wirHerrn Falkenberg von der OASE Berlin im Café Multi-Kulti begrüßen.

Viele Mitglieder aus beiden armenischen Vereinen in Berlin waren mit ihren Kindern ebenso anwesend, wie Migranten und Deutsche mit ihren Kindern. Ehe der Weihnachtsmann mit seinem vollen Gabensack lautstark von den Kindern gerufen wurde gab es ein kleines Kulturprogramm. Eine Theatergruppe von kleinen Kindern aus beiden armenischen Vereinen unter Leitung von Anna Schawinyan boten ein Märchen in armenischer Sprache.David Vartan Guedelian spielte drei Musikstücke auf seiner Blockflöte.

Und nicht zuletzt war der Besuch der Musikgruppe „Kammerton“ ein voller Erfolg. Diese Initiative von EUROCON fördert begabte Kinder und Jugendliche in Armenien. Lilit AntonyanAram Poghosyan und Sipan Toroyan boten den im Raum Versammelten mehrere professionelle Stücke. Die Vorsitzende von EUROCON Ljudmila von Berg, der Tourneeleiter Gerald H. Wenkund die Direktorin von Kammerton in Eriwan, Hasmik Hakobyan, die die jungen Musiker zum Auftritt begleiteten, konnten wir ebenso auf unserer Weihnachtsfeier begrüßen.
Von der armenisch-apostolischen Gemeinde in Berlin gab Pfarrer Yeghische mit seinem Gebet dem Fest die Besinnung auf die Tiefe des Weihnachtsfestes.
In einer geselligen Pause mit Essen und Trinken wurden nun auch Gespräche über Heimat, persönliche Situation und das Leben in Deutschland geführt. Die vorhandenen Speisen und Getränke waren durch Spenden der armenischen Migranten und aus privater Hand unserer Vorstandvorsitzenden ermöglicht worden. Raum und Technik, sowie die Nutzung der Ausrüstung im Café Multi-Kulti des IKHP verdanken wir durch Thorsten Falkenberg den Integrationsprojekten für MigrantInnen von OASE Pankow e.V..

Die gesellige Seite des Festes mit nahezu 100 Anwesenden konnte aber nichts an der Ungeduld der Kinder ändern, die auf den Weihnachtsmann und das Schneemädchen warteten. Mit dem lauten Ruf in Deutsch nach Weihnachtsmann und Schneemädchen, und in Armenisch nach Zmerbab und Dzjünanusch, war er direkt von oben kommend herbeigerufen. Auch der Schnee war pünktlich zum Beginn unserer Weihnachtsfeier ausreichend gefallen, so waren Straße und Hof in weihnachtliches Weiß gehüllt. Der Tannenbaum stand hell erleuchtet im Saal. Der alte Herr mit seiner Begleiterin und dem großen Geschenkesack, unser Weihnachtsmann mit seinem Schneemädchen, konnten allen Kindern eine Gabe überreichen. Auch wenn die älteren unter den «Kindern» nicht an die Mär vom Weihnachtsmann glauben wollen, alle wurden von seinem Geschenk überzeugt. Nur der Weihnachtsmann selbst, also unser jugendlicher Vertreter des „tatsächlichen Väterchens aus dem Norden“, kam bei den vielen Anwesenden sehr ins Schwitzen, so war dieser Stellvertreter des Weihnachtsmannes froh als er wieder aus seiner zeitweiligen Rolle schlüpfen konnte und einfach nur einer der Helfer für unser traditionelles Weihnachtsfest im Jahre 2009 war.