Am 13. Mai 2014 hatte die Deutsch-Armenische Initiative e.V. vom Mitglied des Deutschen Bundestages Stefan Liebich. Wie bereits im Vorjahr informierte er sich über die Situation und die Arbeit unseres Vereins. Wir konnten darauf verweisen, dass besonders unsere Jugend- und Sozialarbeit an Bedeutung gewonnen hat. Um Ergebnis des anhaltenden Syrien-Konflikts wird die DAI-Beratung wöchentlich von mehreren syrischen Flüchtlingen aufgesucht, die zu unseren Klienten werden. Es sind vorwiegend armenischstämmige Syrer, aber auch jene aus anderen Ethnien denen wir beim Einleben in Berlin helfen können. Andererseits meldet sich auch eine wachsende Anzahl junger Tschetschen und von Bürgern aus Daghestan, die unsere Unterstützung benötigen. Diese Arbeit wird mit den zur Verfügung stehenden ehrenamtlichen Mitarbeitern und Vereinsmitgliedern bewältigt.

So war unser Verein hocherfreut als das MdB Stefan Liebich uns einen Scheck des „Vereins der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V.“ überreichte. Auf Grund der Spendenlage wird unsere Jugendsozial- und Migrationsarbeit damit sehr gefördert und motiviert. Auc hweil Anfragen bei anderen Parteien und Behörden 2014 erfolglos waren. Der erhaltene Spendenscheck wurde mit Geldern von Mitgliedern der Budestagsfraktion DIE LINKE aufgebracht, die auf planmäßige Diätenerhöhungen im Bundestag verzichten und so unter anderem die Arbeit von ehrenamtlichen Vereinen stützen können. Solche Tätigkeit, die letztlich befriedend auf das Verhältnis zwischen Neubürgern, Flüchtlingen und den ansässigen Bürgern der Bundesrepulik wirkt. Wie wir berichteten mussten entstehen Probleme beispielsweise dadurch, dass Kinder und Jugendliche aus Gegenden anreißen, in den sie bisher nur das Zusammenleben unter Kriegsbedingungen kennen lernten. So muss von den Ansprechpartner unseres Vereins zunächst ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden.